Förderung von Kleinbauern
 
02_photo_top_growers_policy.jpg Douwe Egberts verfolgt seit 1989 eine Einkaufspolitik, bei der der Direkteinkauf beim Erzeuger einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Damit möchte das Unternehmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Kleinbauern in den Kaffeeländern beitragen. Darüber hinaus führen wir Projekte für und mit den Gemeinden vor Ort durch, um den nachhaltigen Kaffeeanbau voranzubringen.

Förderung von Kleinbauern

Was ist Direkteinkauf?
Beim Direkteinkauf bezieht Douwe Egberts den Kaffee direkt bei den Kooperativen der Kleinbauern und nicht über Exporteure oder über den internationalen Kaffeehandel, so dass ein Großteil des Zwischenhandels umgangen wird.



Ausgangspunkte beim Direkteinkauf
Douwe Egberts verarbeitet den direkt eingekauften Kaffee in allen Mischungen, was den gleich bleibenden Geschmack und die konstante Qualität garantiert, die der Verbraucher von Douwe Egberts erwartet. Es gibt also keine eigene Marke für den Kaffee von Kleinbauern, so dass Douwe Egberts bei der Abnahmemenge dieses Kaffees nicht eingeschränkt ist und er einfach in das vorhandene Kaffeesortiment mit einfließen kann.

Bei der Festsetzung des Preises für den Kleinbauern-Kaffee orientiert sich Douwe Egberts am Weltmarktpreis.

Vorteile
Für den Kleinbauern hat der Direkthandel mit Douwe Egberts folgende Vorteile:



  •  er erhält mehr Geld für seinen Kaffee, da die Zwischenhändler aus dem üblichen Kaffeehandel entfallen. 
  • der Bauer kann für seinen Kaffee manchmal einen höheren Preis erzielen als auf dem Weltmarkt, da dieser spezielle Kaffee für Douwe Egberts besonders wertvoll ist. 
  • von Douwe Egberts erhält der Kleinbauer Informationen über die Nachfrage am Markt, die Qualitätskontrolle und über Möglichkeiten, Preisrisiken zu  vermeiden - Wissen, mit dem er seine Marktposition verbessern kann.
Die Auswirkungen des Direkteinkaufs für den einzelnen Bauern sind von Land zu Land verschieden, da Export, Handel, Transport und Lagerung in jedem Land unterschiedlich geregelt sind.

Nachhaltige Kaffeepolitik
Als eine der führenden Kaffeeröstereien der Welt ist sich Douwe Egberts seiner Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltigen Kaffeeanbau bewusst. Es geht darum, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen einer guten Sozialpolitik, Umweltschutz und einer soliden Finanzlage zu finden. Douwe Egberts unterstützt direkt Projekte in den Kaffeeanbauländern, um die umweltschädlichen Auswirkungen des Kaffeeanbaus zu reduzieren und die Kaffeebauern entsprechend auszubilden. Das Abholzen von Wäldern und der Einsatz aggressiver Pestizide sind zwei der typischen Probleme in den Kaffeeländern. 

Hier unterstützen wir zur Zeit zwei Projekte:

  • Vietnam: Douwe Egberts hat zusammen mit weiteren Partnern ein Umweltprojekt in der Provinz Quang-Tri ins Leben gerufen. Die Bauern erhalten Ausbildung und Unterstützung für die verantwortungsvolle Nutzung von Boden, Wasser und Pestiziden. Darüber hinaus werden sie darin geschult, ihren Kaffee erfolgreich auf dem internationalen Markt zu verkaufen.



  

 

 




  • Uganda: In Zusammenarbeit mit der Organisation 'Plan International' unterstützt Douwe Egberts ein mehrjähriges Entwicklungsprojekt in der Kaffeeanbauregion Luwero. Im Rahmen des Projekts werden 15 Wasserpumpen installiert, 13.000 Bäume gepflanzt und 2.500 Holz sparende Öfen gebaut. Tausende von Familien erhalten Schulungen in modernen Landwirtschaftsmethoden, Umweltschutz und Energiesparmaßnahmen.
Weitere Projekte in Peru und Brasilien sind in Planung.



 


 

 

 

 
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